Glücksspiel­suchtprävention in Rhein­felden 2018

Im Auftrag der Stadt Rhein­felden und in Zusam­men­arbeit mit verschie­denen Akteuren und Akteu­rinnen wurden 2018 einige verhaltens- sowie verhältnispräventive Maßnahmen im Bereich der Glücksspiel­suchtprävention im Stadt­gebiet Rhein­felden durchgeführt.

Gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei Rhein­felden wurden zehn Gastro­no­mie­be­triebe, insbe­sondere Imbisse, mit Glücksspie­l­an­ge­boten, aufge­sucht. Im Gespräch mit den Betreibern und Betrei­be­rinnen der Gastro­no­mie­be­triebe wurden diese u.a. über gesetz­liche Regelungen infor­miert. Zusätzlich erhielten alle eine Mappe mit weiterführenden Infor­ma­ti­ons­ma­te­rialien.

In Zusam­men­arbeit mit der musli­mi­schen Gemeinde in Rhein­felden, fand ein Themen­abend für die Jugend­lichen der musli­mi­schen Gemeinde statt. Die Jugend­lichen konnten mögliche beste­hende Mythen korri­gieren und durch einen Perspek­tiv­wechsel die Entwicklung einer Glücksspiel­sucht erkennen sowie (regionale) Hilfs­an­gebote kennen­lernen.

Im Sommer begleitete die Villa Schöpflin die mobile Jugend­arbeit in Rhein­felden. Hierbei wurden Jugend­liche an öffent­lichen Plätzen in Rhein­felden aufge­sucht, um mit ihnen in ungezwun­gener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und somit mögliche Fehlin­for­ma­tionen im Bereich Glücksspiel zu korri­gieren und für das Thema Glücksspiel­sucht zu sensi­bi­li­sieren.

An der Gemein­schafts­schule sowie an der Gewer­be­schule Rhein­felden wurden Elternabende durchgeführt. Die Eltern wurden über die Risiken des Glücksspiels in Kenntnis gesetzt und darüber infor­miert, wie riskantes Glücksspiel erkannt werden kann. Zusätzlich wurde das regionale Hilfe­system vorge­stellt.

Des Weiteren wurden Fachkräfte aus Rhein­felden, welche sich in täglichem Umgang mit Jugend­lichen befinden, im Bereich der Glücksspiel­suchtprävention geschult und zur Anwendung verschie­dener Methoden motiviert.

Auch 2019 finden weitere Maßnahmen zur Glücksspiel­suchtprävention in Rhein­felden statt.

Wir freuen uns auf die weitere Zusam­men­arbeit!

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