Glücksspiel­suchtprävention Rhein­felden

Mitar­beiter/-innen in der Gastro­nomie tragen besondere Verant­wortung für den Schutz von Kindern und Jugend­lichen. So sind sie insbe­sondere in Betrieben mit Glücksspie­l­an­ge­boten und den damit zusammenhängenden Gefahren besonders gefragt.

Aus diesem Grund fand am Mittwoch, den 10. Juli 2019 bereits zum dritten Mal, gemeinsam mit der Polizei, Frau Hanel und Herrn Stiefel, sowie dem Ordnungsamt, vertreten durch Herrn Stöcklein, eine Aufklärungstour durch Gastro­no­mie­be­triebe mit Glücksspie­l­an­ge­boten im Stadt­gebiet Rhein­felden statt.

Die Aufklärungstour zielt darauf ab, die Verant­wortung der Gastro­nomen im Bereich des Jugend­schutzes beim Glücksspiel sowie den daraus resul­tie­renden Gefahren zu sensi­bi­li­sieren und mit hilfreichen Infor­ma­tionen und Materialien auszu­statten.

Wie bereits im vergan­genen Jahr lag der Fokus der Aufklärungstour auf Besuchen von Schnellim­bissen, Bistros und Shisha-Bars. Insgesamt wurden 14 Betriebe besucht.

Es zeigte sich, dass einige Betreiber/-innen die Materialien aus den letzten Jahren gut sichtbar angebracht und Infor­ma­tionen im Bewusstsein hatten. Dennoch wurden viele Betreiber/-innen sowie deren Mitar­beiter/-innen zum ersten Mal mit der Thematik konfron­tiert. Eine Gesprächsbe­reit­schaft wurde signa­li­siert und die unterstützenden Materialien dankend angenommen.

Im Vorfeld der Aufklärungstour wurden alle Gastro­nomen posta­lisch zur kosten­freien Infor­ma­ti­ons­ver­an­staltung „Jugend­schutz in der Gastro­nomie mit dem Schwer­punkt Glücksspiel“ im Bürgertreff­punkt Gambrinus in Rhein­felden einge­laden. Die zweistündige Infor­ma­ti­ons­ver­an­staltung sollte die Aufklärungstour ergänzen und Hinter­grund­wissen zu den Themen Glücksspiel und Glücksspiel­sucht, hilfreiche Methoden und Materialien zur Einhaltung des Jugend­schutzes sowie kurze Einblicke in die motivie­rende Gesprächsführung vermitteln.

Alle Betreiber/-innen wurden während der Tour persönlich an die Infor­ma­ti­ons­ver­an­staltung zum Thema erinnert und ermutigt sich sowie die Angestellten anzumelden. Zusätzlich wurde die Infor­ma­ti­ons­ver­an­staltung sowohl auf der Homepage der Stadt Rhein­felden sowie in der regio­nalen Presse angekündigt. Leider stieß das Angebot auf sehr geringes Interesse, so dass die Veran­staltung ausfallen musste.

 

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