Can-K
Cannabisprävention in der Kommune
Auf einen Blick
Das Modellprojekt „Übertragbarkeit von Strukturen, Konzepten und Qualitätsmerkmalen des HaLT-Programms auf die Cannabisprävention in der Kommune – Can-K“ ist ein Verbundprojekt zwischen der Villa Schöpflin gGmbH (Gesamtprojektleitung) und der Medical School Hamburg (MSH) sowie dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ). Die Konzeptwicklung erfolgt durch die Villa Schöpflin in Zusammenarbeit mit Dr. Heidi Kuttler, Cooptima – Prävention und Gesundheitskommunikation.
Hierzu wird ein systematischer kommunaler Präventionsansatz mit regional abgestimmten Strukturen, Abläufen und Maßnahmen, insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt.
Das Modellprojekt orientiert sich an dem bundesweit etablierten Alkoholpräventionsprogramms HaLT- „Hart am LimiT“ und besteht aus zwei Bausteinen: einem Baustein zur Frühintervention mit cannabiskonsumierenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen inklusive Früherkennung junger Menschen mit besonderen psychosozialen Belastungen (FI/FE) sowie einem Baustein zur Kommunalen Cannabisprävention (KomCaP). Acht etablierte Präventionsfachstellen, die das HaLT-Programm umsetzen, wirken bei der partizipativen Entwicklung und Erprobung der Maßnahmen als Modell-Standorte (Mod-S) mit.
Die Maßnahmen werden in Bezug auf Reichweite, Wirkung, Akzeptanz, Implementierung und Nachhaltigkeit evaluiert.
Das Projekt wird vom 01.04.2026 – 31.03.2029 durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Verbundpartner
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Deutsches Zentrum für Suchtfragen
des Kindes- und Jugendalters
In Zusammenarbeit mit:
Folgende Modell-Standorte sind am Modellprojekt beteiligt:
Ziele & Zielgruppen
Ziel des Modellprojektes Can-K ist die Weiterentwicklung und Erprobung von Konzepten und Strukturen des HaLT-Programms für die Cannabisprävention bei jungen Menschen (Zielgruppe 12- bis 21-Jährige). Das Projekt setzt sich inhaltlich aus den Bausteinen „Frühintervention/Früherkennung FI/FE“ (in Anlehnung an HaLT-reaktiv) und „Kommunale Cannabisprävention KomCaP“ (in Anlehnung an HaLT-proaktiv) zusammen. Ziel des Bausteins FI/FE ist die Entwicklung und Evaluation eines Vernetzungsmodul für die verschiedenen (neuen) Zugangswege: Klinik, Schulsprechstunde, Elternhaus und digitaler Zugangsweg sowie einer Frühintervention für cannabiskonsumierende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Screening zur Früherkennung psychosozialer Belastungen und deren Einbindung in das lokale Hilfesystem bei entsprechender Indikationsstellung. Ziel des Bausteins KomCaP ist die präventive Gestaltung des öffentlichen Raums insgesamt aber vor allem der für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene relevanten Lebenswelten: Schule, Elternhaus und Freizeit (Festveranstaltungen und offene Jugendarbeit). Hierzu werden kommunale Netzwerke und Schlüsselpersonen partizipativ eingebunden werden.
Struktur
Umsetzung
Das geplante Modellprojekt Can-K ist in vier Projektphasen gegliedert
Entwicklung & Evaluation
Die entwickelten Module basieren auf wissenschaftlicher Evidenz und werden unter Beteiligung von Fachkräften und regionalen Akteurinnen und Akteuren partizipativ entwickelt. In beiden Bausteinen wird eine Begleitevaluation durchgeführt, die die Dimensionen Reichweite, Wirkung, Akzeptanz, Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen in den Lebenswelten junger Menschen nach dem RE-AIM Ansatz untersucht. Die wissenschaftliche Verbundkoordination liegt bei der Medical School Hamburg.
Aktuelles
Hier geht es zu aktuellen Pressemitteilungen unter anderem zu Can-K
An folgenden Kongressen wird das Vorhaben vorgestellt:
- Vortrag im Rahmen der internationalen Fachtagung der European Society for Prevention Research 15. – 18.09.2026 in Dublin
- Vortrag im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses, 21.09. – 23.09.2026 in Hamburg
Projektteam
Kontakt
Lena Wehrle
Telefon: 07621-914909-03
E-Mail: lena.wehle@villa-schoepflin.de
